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Umfrage
  • 20.01.2015

Süddeutscher Verbrauchermonitor 2012 - Schwerpunktthema "Digitaler Verbraucherschutz"

Verbraucherinnen und Verbraucher in Baden-Württemberg fühlen sich gut geschützt und haben überwiegend großes Vertrauen in den Verbraucherschutz. Für 97 Prozent der Befragten spielt der Schutz ihrer Rechte als Verbraucher eine wichtige bis außerordentlich wichtige Rolle. Vor allem den Verbraucherschutz bei „Essen und Trinken“, „Finanzen und Versicherungen“ sowie „Energie und Wohnen“ beurteilen die Verbraucherinnen und Verbraucher in Baden-Württemberg als sehr wichtig.

Der Süddeutsche Verbrauchermonitor wurde bereits zum zweiten Mal als gemeinsame Verbraucherumfrage der Länder Baden-Württemberg und Bayern durchgeführt. Rund 1.400 Verbraucherinnen und Verbraucher in den beiden Bundesländern wurden im Februar und März 2012 telefonisch durch die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) befragt. Der im Vergleich zum letzten Verbrauchermonitor im Jahr 2010 unveränderte Verbrauchervertrauensindex von 61 Punkten liegt auf einem guten mittleren Niveau.

Zufriedenheit im Bereich „Telefon und Internet“ gestiegen

Die Zufriedenheit beim Verbraucherschutz rund um „Telefon und Internet“ hat laut den Ergebnissen gegenüber 2010 zugenommen. Dennoch sind noch 38 Prozent (2010: 45 Prozent) der Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger weniger bis völlig unzufrieden. Im Vergleich mit den Ergebnissen von vor 2 Jahren haben 2012 etwas weniger Internetnutzerinnen und -nutzer eine Rechnung für ein scheinbares Gratisangebot oder ein verstecktes Abonnement erhalten (27 Prozent, 2010: 31 Prozent), allerdings haben mehr Befragte sofort (drei Prozent, 2010: ein Prozent) oder nach einer Mahnung des Anbieters (vier Prozent, 2010: zwei Prozent) bezahlt. Die am 1. August 2012 in Kraft getretene Button-Lösung wird zeigen, ob diese künftig zu größerer Rechtssicherheit für Verbraucherinnen und Verbraucher beitragen wird.

Umgang mit sozialen Netzwerken gewinnt an Bedeutung

Bereits die Hälfte der Internet-Nutzerinnen und -Nutzer in Baden-Württemberg sind bei sozialen Netzwerken wie Facebook, Google+ oder XING angemeldet und nutzten diese. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar 81 Prozent. Daher ist es wichtig, über mögliche Risiken zu informieren. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) hat hierfür unter anderem die Facebook-Profilseite ‚ VerbraucherBW‘ entwickelt, auf der beispielsweise auf einen bewussten Umgang mit persönlichen Daten hingewiesen wird.

Laut Verbrauchermonitor 2012 gehen Nutzerinnen und Nutzer sozialer Netzwerke im Großen und Ganzen sparsam mit ihren persönlichen Daten um. 72 Prozent stellen bewusst nur sehr wenige, ausgewählte Daten und Bilder ein, 65 Prozent nehmen die Einstellungen in sozialen Netzwerken ganz genau und bewusst vor. Für besonders risikoreich halten die Nutzerinnen und Nutzer die unberechtigte Weitergabe von Daten durch die Betreiber der Netzwerke.

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