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"Money & Kids" - Finanz-kompetenz in der Grundschule
Werbung - erkennen, analysieren, Distanz entwickeln
Materialkompass - Materialien zur Verbraucherbildung in Sekundarstufe I und II
Veranstaltungen
Vorschau:
4. Dezember 2012
Verbrauchertag Baden-Württemberg
Energie sparen und Klima schützen beim Kauf neuer Geräte
Energieeffizienz geht alle Verbraucher an. In jedem Haushalt schlummern Einsparpotentiale, z. B. bei Elektrogeräten, der Heizung oder der Gebäudedämmung. Dabei können Sie nicht nur etwas für Ihren eigenen Geldbeutel sondern gleichzeitig auch etwas für den Klimaschutz tun:
Energieverbrauchskennzeichnung
Bei der sogenannten "weißen Ware", das heißt bei elektrischen Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen, Wäschetrocknern, Spülmaschinen, Elektrobacköfen oder Kühl- und
Gefriergeräten, können Sie Einsparmöglichkeiten relativ leicht erkennen. Die weiße Ware muss durch das EU-Energielabel, das Informationen zu Stromverbrauchsdaten enthält, gekennzeichnet werden. Es unterscheidet die Effizienzklassen A bis G, wobei A die sparsamsten und effizientesten Geräte auszeichnet. Seit dem Jahr 2003 gibt es für Kühl- und Gefriergeräte außerdem noch die Effizienzklassen A+ und A++, mit denen die Geräte, die am wenigsten Energie verbrauchen, ausgezeichnet werden. Geräte mit der Kennzeichnung A+ verbrauchen ungefähr drei Viertel eines Gerätes mit der Kennzeichnung A und Geräte mit der Kennzeichnung A++ sogar nur die Hälfte. Kaufen Sie beispielsweise einen A++ Gefrierschrank anstelle eines Gerätes mit der Kennzeichnung A, so können Sie auf die Lebensdauer des Gerätes gerechnet über 100 Euro sparen.
Aktuelle Entwicklung: Novelle der Energieverbrauchskennzeichnung
Bereits im September 2008 hat die Konferenz der Verbraucherschutzminister auf Initiative Baden-Württembergs hin eine Aktualisierung und Ausweitung der Energieverbrauchskennzeichnung gefordert. Im November 2008 hat die EU-Kommission dazu einen Richtlinienentwurf vorgelegt, der sich derzeit im Beschlussverfahren auf EU-Ebene befindet. Das baden-württembergische Verbraucherministerium unterstützt eine Weiterentwicklung der Kennzeichnung im Sinne der Verbraucher. Die Ausweitung der Kennzeichnungspflicht auf energiebezogenen Geräte und Produkte (z. B. Autoreifen, Fernsehgeräte...), sowie eine Dynamisierung, das heißt eine regelmäßige Anpassung der Kennzeichnung und eine verpflichtende Einführung der Kennzeichnung auch bei sogenannten Fernabsatzgeschäften (z. B. Internet- oder Katalogkauf) werden begrüßt.
Intelligenter Zähler
Ein "intelligenter Zähler", auch als "smart meter" bezeichnet, bietet Ihnen als Verbraucher die Möglichkeit, jederzeit Ihren aktuellen Energieverbrauch zu analysieren. Mittels einer Software können Sie am Computer Informationen über den Energieverbrauch aller Haushaltsgeräte, Analysen zum individuellen Verbrauchsverhalten und Hinweise auf Energieeinsparpotentiale erhalten. Durch ein überlegtes Verbrauchsverhalten lässt sich so bares Geld in der Haushaltskasse sparen.
Derzeit wird der "intelligente Zähler" mit der dazugehörigen Software für den Computer nur von einzelnen Stromversorgern angeboten. Wenn ihr Stromversorger den "intelligenten Zähler" noch nicht im Angebot hat, so haben Sie die Möglichkeit, sich diesen Zähler durch ein anderes Unternehmen installieren zu lassen. Seit der Liberalisierung des Messwesens im Jahre 2008 ist dies zulässig.
Informationen über den Energieverbrauch von Geräten nach Effizienzklassen:
www.ecotopten.de, Nachhaltiger Einkauf von Produkten aller Art
"Die energiesparendsten Haushaltsgeräte", Liste der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg
Deutsche Energie Agentur (dena)
Verbrauch von Kühlgeräten
Verbrauch von Waschmaschinen
Verbrauch von Wäschetrockner
Verbrauch von Trockenautomaten
Verbrauch von Geschirrspüler
Verbrauch von Backöfen
Beratung zum Thema "Energieeffizienz"
Verbraucherzentrale Baden-Württemberg: www.vz-bawue.de
Deutsche Energie-Agentur GmbH: www.dena.de
Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH: www.keabw.de
Quelle: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz





