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4. Dezember 2012
Verbrauchertag Baden-Württemberg
Thermostatventile helfen beim Sparen
Bild: © Rainer Sturm / PIXELIO
Wird ein kaltes Zimmer schneller warm, wenn man das Thermostatventil voll aufdreht, statt auf ‚3’ zu stellen? Nein! Anders als beim Wasserhahn öffnet ein Thermostatventil voll, sobald die eingestellte Raumtemperatur unterschritten ist. Ist es kalt, reicht es also, bis ‚3’ zu öffnen, das entspricht einer Raumtemperatur von etwa 20 Grad Celsius. Das Ventil öffnet ‚volle Pulle’ und drosselt automatisch, sobald die 20 Grad erreicht sind. Die Thermostatregelung, die einerseits Bedienungskomfort bedeutet, weil man nicht ständig am Ventil hantieren muss, um die gewünschte Raumtemperatur zu halten, funktioniert allerdings nur, wenn keine Möbel oder Vorhänge das Ventil verdecken.
Im schlechtesten Fall führt die automatische Ventilregelung dazu, dass man zum Fenster hinaus heizt: Langes Lüften bei niedrigen Außentemperaturen kühlt die Raumluft so sehr ab, dass sogar ein auf Frostschutz gestelltes Thermostatventil selbsttätig öffnet, um Frostschäden am Heizkörper zu verhindern. Wer also ab und zu vergisst, das in der Toilette oder dem Schlafzimmer geöffnete Fenster nach dem Lüften zu schließen, kann sich mit dem Kurzzeitwecker behelfen, der nach fünf Minuten ans Zumachen erinnert.
Es lohnt sich, eine Markierung am Ventil anzubringen, wo die eigene Wohlfühltemperatur ist. Man findet sie sofort wieder, wenn man die Heizung gedrosselt hat, weil man ein Zimmer ein paar Stunden nicht benutzt.
Weiter Informationen zum Thema erhalten Sie auf der Website der Verbraucherzentrale in der Rubrik "Energie sparen".
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Quelle: Verbraucherzentrale Baden-Württemberg





