Bildungsangebote
Schulungsangebot "Jugendbegleiter Geld & Alltag"
Projekt Erwachsenenbildung
"Nachhaltiger Konsum im Alltag"
Schulprojekt: "We are Consumers - Verbraucherschutz macht Schule am Oberrhein"
"Konsumieren mit Köpfchen" - Materialien zur Verbraucherbildung von Jugendlichen
"Money & Kids" - Finanz-kompetenz in der Grundschule
Werbung - erkennen, analysieren, Distanz entwickeln
Materialkompass für Schulen - Materialien zur Verbraucherbildung in Sekundarstufe I und II
Veranstaltungen
Urheberrecht 2.0 -
Wo bleiben die Verbraucher?
Experten-Diskussionsabend
6. Juni 2013, Berlin
„Nachhaltige Geldanlagen - Hintergründe und Tipps"
Workshop
24. Juni 2013, Stuttgart
„Nachhaltige Geldanlagen - Hintergründe und Tipps"
Workshop
08. Juli 2013, Freiburg
Nachhaltiger Konsum - was steckt dahinter?
Das Adjektiv "nachhaltig" wird
derzeit vielseitig verwendet und zunehmend mit verschiedenen Alltagsbereichen verknüpft. Es ist von nachhaltiger Ernährung und nachhaltiger Gebäudesanierung die Rede, die Verbraucherinnen und Verbraucher werden aufgefordert, nachhaltig zu Reisen und nachhaltige Kleidung zu kaufen. Doch woher stammt der Begriff der Nachhaltigkeit und wieso gibt es die Beschäftigung mit dem nachhaltigen Konsum?
Der Begriff der Nachhaltigkeit
Der im Jahr 2001 einberufene Rat für Nachhaltige Entwicklung beschreibt die Grundidee für Nachhaltigkeit beziehungsweise nachhaltiges Handeln mit folgenden Worten:
"Nachhaltige Entwicklung heißt, Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen. Zukunftsfähig wirtschaften bedeutet also: Wir müssen unseren Kindern und Enkelkindern ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Gefüge hinterlassen. Das eine ist ohne das andere nicht zu haben."
Begriffserklärung im Lexikon der Nachhaltigkeit
Der Begriff der Nachhaltigkeit - mittlerweile auch ein Verkaufsargument für Waren und Dienstleistungen - geht ursprünglich auf einen Beschluss in der Forstwirtschaft zurück: Vor knapp 300 Jahren wurde zum ersten Mal das Ziel formuliert, nur so viel Holz zu schlagen wie mit planmäßiger Aufforstung durch Säen und Pflanzen nachwachsen kann (siehe Definition im Lexikon der Nachhaltigkeit). Seit Mitte der 1990er Jahre wird das Thema nicht mehr ausschließlich im wissenschaftlichen Diskurs behandelt, sondern verstärkt auch in politischen und zivilgesellschaftlichen Zusammenhängen diskutiert.
Die Rolle des Konsums
Der Konsum zieht sich wie ein roter Faden durch den Alltag der Verbraucherinnen und Verbraucher. Gebraucht und verbraucht werden Waren und Dienstleistungen z. B. beim Essen und Trinken, beim Wohnen, beim Reisen und beim Kauf von Kleidung. Jedes angebotene Produkt und jede Dienstleistung hat eine "Vor-Geschichte" und eine "nachgelagerte Wirkung". Für diese interessieren sich Verbraucherinnen und Verbraucher zunehmend. In Zahlen erfassen können Wissenschaftler die ökologischen Umweltwirkungen eines Produktes über eine Ökobilanz. Mit dieser Methode werden die Umweltauswirkungen des Produktes von der Herstellung über die Nutzung bis hin zur Entsorgung berechnet. Diese Zahlenwerte spiegeln sich zum Beispiel in den sogenannten CO2-Äquivalenten wider, wie sie in CO2-Rechnern angewendet werden.
Immer wichtiger für die Verbraucherinnen und Verbraucher ist auch die Produktion von Waren unter Einhaltung sozialer Standards vor Ort. Orientierung bietet beispielsweise das Siegel "Fair Trade".
Vereine, Institutionen und sogenannte Nichtregierungsorganisationen (NGOs) geben Verbraucherinnen und Verbrauchern in Tippdatenbanken Unterstützung zum nachhaltigeren Konsumieren:
Den Trend zum mobilen Internet greift der Anbieter barcoo auf: Mit dem Handy kann der Barcode (Strichcode auf dem Produkt) vor Ort eingescannt werden. Wenige Augenblicke später sind Informationen wie Preisvergleich, Testberichte, Öko- und Gesundheitsinformationen abrufbar.
Quelle: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz








